Alaska, eine Kurzvorstellung

Alaska ist der nördlichste sowie westlichste Bundesstaat der vereinigten Staaten – und vermutlich auch der kälteste. Die Fläche von 1.717.854 km² machen Alaska zudem zum größten Bundesstaat der USA sowie die größte Exklave weltweit.

Rau, kalt und schön – Wilde Natur in Alaska

Geprägt wird die Landschaft durch drei verschiedene Großräume: Gebirgsketten an der Pazifikküste, Hügelland sowie weitreichendes Küstengebiet am Nordpolarmeer. Die Landschaft wird jedoch nicht nur durch rauhe Felsen und kaltes Wasser gezeichnet, tiefe Wälder, unzählbar viele Seen und Fjorde sorgen für Abwechslung. Leider macht sich hier die Klimaerwärmung am meisten sichtbar weshalb sich die durchschnittliche Temperatur seit 1960 um sieben Grad erhöht hat.

Ein kunterbuntes Völkchen

Bereits 1867 wurde Alaska den Russen abgekauft, jedoch erst 3. Januar 1959 wurde es zum 49 Bundesstaat ernannt. Mit 19,2 % stellend die Deutschen die größte Gruppe an Einwohnern da, gefolgt von Iren, Engländern und Norwegern. Die am stärksten vertretene Glaubensgemeinschaft sind die Katholiken, dicht gefolgt von den Baptisten sowie Orthodoxen.

Kultur = Natur

Als Kulturgüter und Sehenswürdigkeiten zählen in Alaska vor allem große Naturreservoirs sowie Nationalparks und Naturschutzgebiete. Insgesamt acht Parks, fünf Naturdenkmäler und 16 Schutzgebiete verschaffen Alaska ein einmaliges natürliches Vorkommen an Tier- und Pflanzenwelt. Klar das bei solch großen Flächen von Natur der Zugverkehr sowie Flugzeuge eine weitaus größere Bedeutung als bei uns haben.

Das Togiak National Wildlife Refuge in Alaska

Das ca. 20.000 Quadratkilometer große Schutzgebiet Togiak National Wildlife Refuge liegt im Südwesten Alaskas. Das Areal entspricht in etwa der Größe des Bundeslandes Hessen und wurde eingerichtet, um den Erhalt der riesigen Lachsvorkommen und den Schutz der zahlreich dort nistenden Seevögel zu gewährleisten. Die Quellen aus den Gebirgen der Wood River und Ahklun-Mountains speisen die Flüsse Togiak, Kanektok und Goodnews und sorgen mit ihrem kristallklaren Wasser für einen enormen Fischreichtum. Mit ca. drei Millionen Lachsen jährlich ist der Fischfang die Haupterwerbsquelle der Dörfer in der Region. Das Togiak National Wildlife Refuge bietet auch Lebensraum für zahlreiche andere Tierarten wie Wölfe, Elche oder Braunbären. Auf Nushagak, einer Halbinsel im südöstlichen Teil der Region wurde 1988 erfolgreich ein Projekt zum Auswildern von Karibus gestartet. 1000 km lang erstreckt sich die Küstenlinie des Schutzgebietes und ist teilweise das Zuhause für Wale, Robben und Seelöwen. Als einer der ganz seltenen Plätze in Nordamerika lebt bei Cape Peirce eine große dauerhafte Population von Walrossen. Bei Parkbesuchern ist neben dem Angeln, außer Lachs gibt es dort auch Regenbogenforellen, vor allem die Beobachtung von Vögeln oder Wildtieren interessant. Etwa 201 Vogelarten wurden hier gezählt. Jagen, Wandern oder Floß- und Kajaktouren sind ebenfalls beliebte Aktivitäten in Togiak.

Quelle: http://www.alaska-travel.de/Destinations/Parks%20and%20Public%20Lands/Togiak%20National%20Wildlife%20Refuge.aspx

Gates of the Arctic National Park and Preserve

Eine der schönsten Wildnisregionen der Welt findet man nördlich vom Polarkreis in der Brooks Range. Der Gates of the Arctic National Park and Preserve erstreckt sich 1280 Km über die Küstenebene der North Slope und ist mit seinen 34.000 Quadratkilometern der zweitgrößte Nationalpark in Alaska.Er besteht hauptschlich aus vergletscherten Tälern und einer arktischen Tundra. Man kann hier einige Tiere beobachten, darunter Grizzlybären oder auch Dallschafe.
Ganze sechs Wilde Flüsse kreuzen diese faszinierende Landschaft. Man hat eine atemberaubende Aussicht auf die Täler und vor allem auf die beiden Berge, die einen Durchgang zur Nordküste bilden.

Außer den Dalton Highway findet man in diesem Park Straßen eher selten. Es ist ein Wildnisgebiet, in dem man keine Campingplätze oder Besucherzentren finden wird. Hier sieht man die unberührte Natur, wie man sie kaum noch in der Welt zu sehen bekommt.
Gerade für Abenteurer und Entdecker ist dieser Park der perfekte Ort um sich auszutoben. Es lassen sich Hiking- oder Rafting-Touren buchen und im Winter kann man sich mit den Langskiern oder mit einem Hundeschlitten an der Landschaft erfreuen.

Auch Angler kommen hier voll auf Ihre Kosten. Die Ruhe wird mit Sicherheit keine Fische verschrecken.

Eine Tour durch diesen Park sollte jedoch vorher gut durchdacht und geplant werden.

Quelle: http://www.alaska-travel.de/Destinations/Parks%20and%20Public%20Lands/Gates%20of%20the%20Arctic%20National%20Park%20and%20Preserve.aspx

Anchorage

Eine der am nördlichsten gelegenen Städte der Welt ist Anchorage, die wohl größte Stadt in Alaska. Für die Bewohner ist es nichts Neues vor der Haustür und im Vorgarten Bären und Elche vorzufinden. Sowohl Natur, aber auch die Annehmlichkeiten einer Großstadt kann man hier genießen.

Die Stadt liegt zwischen der Bucht Cook Inlet und dem drittgrößten Park, dem Chugach State Park, der mit seinen Gipfeln bis zu 1700 m hoch in die Höhe ragt.

Aber nicht nur die Natur ist einzigartig, sondern diese Stadt kann auch mit einigen Raffinessen wie erstklassigen Restaurants, Museen oder einer wunderbaren Unterhaltungsszene begeistern.

Über den am Lake Hood liegenden, betriebsreichsten Wasserflughafen der Welt kann man einige Abstecher zu den verschiedensten Abenteuern starten.

Innerhalb kurzer Zeit kann man alle Orte in der Gegend per Fahrrad oder Auto erreichen.

Gegründet wurde Anchorage 1915 und besaß damals ein riesiges Goldvorkommen und später fand man im Cook Inlet auch Öl. Die Stadt ist auch heute noch Standort für viele Öl- und Zuliefererfirmen.

Anchorage wurde im 2. Weltkrieg zu einem wichtigen Stützpunkt aufgrund des optimalen Drehkreuzes für Eisenbahn- und Luftfahrt sowie Highway-Netzen. Die Stadt ist auch heute noch Standort für viele Öl- und Zuliefererfirmen.

In dieser Stadt hat man nicht nur die Möglichkeit die Natur kennenzulernen und viele Abenteuer zu erleben, sondern auch die Kultur einer Großstadt zwischen Bergen und Seen zu entdecken.

YUKON-CHARLEY RIVERS NATIONAL PRESERVE

Das Yukon-Charley Rivers National Preserve ist das größte Naturschutzgebiet Alaskas und weist eine Fläche von 11000 Quadratkilometer auf. Hier fließt der Yukon- und der Charley River, die einst das Mekka für Goldgräber aus aller Welt waren und manchen Goldschürfer zu einem reichen Mann machten. Die bekanntesten Goldgräbersiedlungen Eagle und Circle sind heute noch vorhanden und werden jährlich von zahlreichen Touristen besichtigt.

Raftingtouren auf dem Charley und dem Yukon River gehören heute zu den beliebtesten Aktivitäten der Besucher. Der Profi findet hier wilde und reißende Stromschnellen, die eine echte Herausforderung sind und auch Anfänger haben hier ihren Spaß, denn die Flüsse wälzen sich oft kilometerlang ruhig und gemächlich durch atemberaubende und unbeschreiblich schöne, unberührte Natur. Hier kommt wirklich jeder Rafting-Fan auf seine Kosten.

Aber das Yukon-Charley Rivers National Preserve hat noch weitaus mehr zu bieten. Hier kann der Besucher bei ausgedehnten Wanderungen durch die unberührte Natur zahlreiche Wildtiere beobachten, die in Deutschland nur im Fernsehen zu sehen sind. Outdoor-Fans finden mit hier tolle Campingplätze, die mit einwandfreiem Service für einen erholsamen Aufenthalt sorgen. Im Winter sind Freizeitaktivitäten wie Hundeschlittenrennen, Snowmobil fahren und Langlaufen besonders angesagt und sorgen für Spaß, Unterhaltung und körperliche Betätigung. Informationen und mehr, findet der Interessent unter http://www.alaska travel.de/Destinations/Parks%20and%20Public%20Lands/Yukon-Charley%20Rivers%20National%20Preserve.aspx

Die Reise nach Unalaska besser bekannt als Port of Dutch Harbor

Die Siedlung im Herzen der Aleuten befindet sich zwischen der Beeringsee und dem Pazifik mit unterschiedlichen historischen Wurzeln. Die geschichtsumwobene Region ist in den 9000 Jahren zivilisiertern Siedlungswesens als Schmelztiegel der Nationen, durchdrungen von ungarischen, russischen und amerikanischen Wurzeln.

Die heute 4000 Einwohner große Stadt lebt wie noch vor 60 Jahren vom Fischfang, weswegen in den vergangenen 50 Jahren zahlreiche Fischereifabriken entstanden sind. Bereits vor Jahren wurden die Hauptfischfangarten, bestehend aus den Arten Kabeljau, Lachs und Hering, gefischt. Auch heute noch ist ein Aushängeschild der Region der einzige Tiefseehafen im Gebiet des Nordpazifiks und der Beeringsee. Das manifestiert sich auch in der Krabbenfischerei, die in den sechziger Jahren begann.
Begannt wurde die Region in den vergangenen 150 Jahren insbesondere wegen des Pelzhandels, schwerpunktmäßig für den von Seeottern.
Ein weiteres Aushängeschild der Region ist der Hafen International Port of Dutch Harbor, der auch heute noch als Wahrzeichen für den Fischfang besteht.

Bis heute sind historische Gebäude als Monumente, Ausdrucks des Lebens mit und von der Wildnis.
Einen historischen Rückblick bieten das “Museum of the Aleutians”, sowie das “Ounalashka Corporation Office”.
Heute ist die Region bekannt für touristische Attraktionen.
Für weitergehende Informationen ist auf die Zusammenstellung auf der Internetseite http://www.alaska-travel.de/Destinations/Communities/UnalaskaPort%20Of%20Dutch%20Harbor.aspx zu verweisen.